Dechmann Elektrotechnik

Zählerschrank & Sicherungskasten

Zählerschrank und Verteilung erneuern.

Wir ersetzen alte Sicherungskästen und Zähleranlagen durch eine Verteilung, die zu heutigen Geräten und den Vorgaben des Netzbetreibers passt. Den Sicherungskasten erneuern wir in Hilden, im Kreis Mettmann und im Großraum Düsseldorf.

Isometrisches Modell eines geöffneten Verteilerschranks mit Kupferschienen und Sicherungsreihen

Der Überblick

Sicherungskasten erneuern: Kosten und Dauer.

Die Kosten für einen neuen Sicherungskasten hängen vor allem von der Anzahl der Stromkreise, dem Zustand der vorhandenen Elektroinstallation und der Frage ab, ob auch der Zählerschrank erneuert werden muss. Der eigentliche Austausch ist bei vielen Anlagen innerhalb eines Arbeitstages möglich. Nach der Besichtigung Ihrer Verteilung erhalten Sie ein nachvollziehbares Angebot, in dem die geplanten Arbeiten und Positionen klar aufgeführt sind.

Isometrisches Modell einer neu bestückten Unterverteilung, in die ein Monteur Sicherungsautomaten und FI-Schutzschalter einsetzt

Die Verteilung

Was in den neuen Sicherungskasten kommt.

In älteren Häusern arbeiten viele Verteilungen noch mit Schraubsicherungen und ohne zeitgemäßen Fehlerstromschutz. Beim Erneuern ersetzen wir die alte Technik durch moderne Sicherungsautomaten und ergänzen die erforderlichen Schutzmaßnahmen, zum Beispiel FI-Schutzschalter und Überspannungsschutz.

Jeder Stromkreis wird eindeutig zugeordnet und beschriftet. Gleichzeitig planen wir ausreichend Reserve für spätere Erweiterungen ein, damit neue Verbraucher oder zusätzliche Stromkreise nicht direkt den nächsten Umbau auslösen.

Vor der Inbetriebnahme prüfen und messen wir die betroffenen Stromkreise. Die Ergebnisse halten wir im Messprotokoll fest und dokumentieren dabei auch Auffälligkeiten an Leitungen oder Anschlüssen.

  • Sicherungsautomaten statt alter Schraubsicherungen
  • FI-Schutzschalter für die vorgesehenen Stromkreise
  • Überspannungsschutz für die Elektroinstallation
  • Klare Beschriftung und Reserve für spätere Erweiterungen
  • Messprotokoll zur Abnahme der erneuerten Verteilung
Isometrisches Modell eines neuen Zählerschranks mit elektronischem Zähler und freiem Feld für die Steuertechnik

Der Zählerplatz

Zählerschrank und Zählerplatz nach heutigen Vorschriften.

Beim Zählerschrank gelten neben den technischen Normen auch die Vorgaben des zuständigen Netzbetreibers. Deshalb prüfen wir vor dem Austausch, welche Anforderungen für Ihren Zählerplatz gelten und welche Arbeiten angemeldet werden müssen. Die erforderlichen Unterlagen bereiten wir vor und stimmen die weiteren Schritte mit dem Netzbetreiber ab.

Besonders bei größeren Änderungen an der Elektroinstallation kann eine Modernisierung des Zählerplatzes erforderlich werden, zum Beispiel bei zusätzlicher Anschlussleistung, einer Wallbox, Wärmepumpe oder Photovoltaikanlage. Grundlage dafür sind unter anderem die Anforderungen der VDE-AR-N 4100 sowie die technischen Anschlussbedingungen des jeweiligen Netzbetreibers.

Wenn wir den Zählerschrank erneuern, berücksichtigen wir deshalb auch zukünftige Erweiterungen. So bleibt ausreichend Platz für moderne Messtechnik, zusätzliche Zähler und die Steuerung neuer Verbraucher.

  • Zählerplatz nach den aktuellen technischen Anforderungen
  • Vorbereitung der Unterlagen für den zuständigen Netzbetreiber
  • Planung für Wallbox, Wärmepumpe, Photovoltaik und zusätzliche Zähler
  • Reserve für Messtechnik und spätere Erweiterungen
  • Beschriftung und Dokumentation der erneuerten Anlage
Isometrisches Modell einer Werkstattwand mit roter CEE-Steckdose und neuer Zuleitung aus der Unterverteilung

Starkstrom

Starkstrom und neue Stromkreise am Sicherungskasten.

Wenn der Sicherungskasten erneuert wird, lassen sich häufig auch zusätzliche Stromkreise und Drehstromanschlüsse direkt mit einplanen. Dazu gehören zum Beispiel CEE-Steckdosen für Werkstatt und Maschinen, eigene Stromkreise für Küche, Garage oder Gartenhaus und Starkstrom, den wir direkt im Sicherungskasten anschließen.

Liegt der zusätzliche Bedarf weiter entfernt, etwa in Garage oder Anbau, kann eine eigene Unterverteilung sinnvoll sein, also ein zusätzlicher kleiner Verteilerkasten vor Ort. So bleiben Absicherung, Leitungswege und spätere Erweiterungen in der Elektroinstallation übersichtlich.

Neue Leitungen und Anschlüsse führen wir passend zur vorhandenen Installation aus, sichern die Stromkreise einzeln ab und nehmen sie in die Beschriftung und Dokumentation auf.

  • CEE-Steckdosen mit 16 oder 32 Ampere für Werkstatt und Maschinen
  • Drehstromanschlüsse für Herd, Sauna, Durchlauferhitzer und Wärmepumpe
  • Eigene Stromkreise für Küche, Waschkeller, Arbeitszimmer oder Garage
  • Unterverteilungen für Garage, Anbau und Gartenhaus
  • Neue Stromkreise prüfen, messen und dokumentieren

Ausgangslage

Wann Sicherungskasten und Zählerschrank fällig sind.

Oft ist nicht der Sicherungskasten selbst der Auslöser, sondern eine Veränderung an der Elektroinstallation. Neue Verbraucher, zusätzliche Stromkreise oder ein Umbau zeigen schnell, ob die vorhandene Verteilung noch ausreichend Reserve bietet.

  • Alter Sicherungskasten

    Schraubsicherungen, fehlender FI-Schutzschalter oder eine vollständig belegte Verteilung sind typische Gründe, einen alten Sicherungskasten erneuern zu lassen, im Altbau ebenso wie in einem Haus aus den Achtzigern. Wir prüfen, welche Teile der bestehenden Anlage weiter genutzt werden können und ob eine Erneuerung der Verteilung sinnvoll ist.

  • Wallbox oder Wärmepumpe

    Wallboxen und Wärmepumpen benötigen eigene Stromkreise und ausreichend Anschlussleistung. Für neue steuerbare Verbrauchseinrichtungen gelten außerdem die Anforderungen nach § 14a EnWG. Wir prüfen deshalb Zählerschrank, Verteilung und Zuleitung, bevor die neue Anlage angeschlossen wird, und berücksichtigen die erforderliche Steuerbarkeit direkt bei der Planung.

  • Umbau, Hauskauf oder Sanierung

    Eine neue Küche, ein ausgebautes Dachgeschoss oder eine größere Elektrosanierung bedeutet meist zusätzliche Anschlüsse und Stromkreise. Dabei prüfen wir auch, ob Sicherungskasten und Zählerschrank für den neuen Bedarf noch ausreichend dimensioniert sind.

  • Neuer Stromzähler

    Bis spätestens 2032 sollen alle Messstellen mindestens mit einer modernen Messeinrichtung ausgestattet sein. Bei sehr alten Zählerplätzen prüfen wir deshalb, ob der vorhandene Zählerschrank die heutigen Anforderungen erfüllt oder im Zuge des Umbaus modernisiert werden sollte.

Kosten & Rahmen

Wovon die Kosten für Sicherungskasten und Zählerschrank abhängen.

Die Kosten für einen neuen Sicherungskasten oder Zählerschrank hängen vor allem vom Umfang der vorhandenen Anlage und den geplanten Erweiterungen ab. Diese Punkte bestimmen den Aufwand und werden im Angebot nachvollziehbar aufgeführt.

Zahl der Stromkreise
Jeder Stromkreis wird einzeln abgesichert, aufgelegt, beschriftet und geprüft. Die Anzahl der vorhandenen und neuen Stromkreise beeinflusst deshalb direkt die Größe der Verteilung und den Arbeitsaufwand.
Nur Sicherungskasten oder auch Zählerschrank
Wird nur die Unterverteilung erneuert, ist der Eingriff meist kleiner. Muss auch der Zählerplatz modernisiert werden, kommen zusätzliche technische Anforderungen und die Abstimmung mit dem Netzbetreiber hinzu.
Zustand der alten Anlage
Alte Leitungen, fehlende Schutzleiter oder unübersichtliche Klemmstellen können den Aufwand erhöhen. Was sich vor Beginn erkennen lässt, berücksichtigen wir direkt im Angebot.
Neue Stromkreise und Starkstrom
Zusätzliche Anschlüsse wie CEE-Steckdosen, Herdanschlüsse oder eine Zuleitung zur Garage werden separat eingeplant. So sehen Sie genau, welche Erweiterung welchen Anteil am Gesamtpreis hat.
Förderung und steuerliche Vorteile
Je nach Maßnahme können Handwerkerleistungen steuerlich berücksichtigt oder einzelne Arbeiten im Zusammenhang mit geförderten Sanierungen bezuschusst werden. Ob das in Ihrem Fall möglich ist, hängt von der jeweiligen Maßnahme und den aktuellen Förderbedingungen ab.

Fünf Schritte

Unser Vorgehen

So wissen Sie immer, was als Nächstes passiert.

  1. Beratung und Planung

  2. Angebot und Kosten

  3. Fachgerechte Installation

  4. Prüfung und Übergabe

  5. E-Check und DGUV V3

Unsere Versprechen an Sie

  • Ausführung vom Meisterbetrieb

    Wir arbeiten nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik und messen jede Anlage vor der Übergabe.

  • Nachvollziehbare Kosten

    Sie wissen vor dem ersten Handgriff, was die Arbeiten kosten.

  • Flexible Termine

    Wir richten uns ganz nach Ihren Wünschen.

  • Saubere Baustelle

    Wir schützen den Arbeitsbereich sorgfältig und verschließen entstandene Schlitze nach Abschluss der Elektroarbeiten wieder.

Isometrisches Modell des Betriebshofs: Halle mit Werkbank und Schaltanlage, zwei Servicefahrzeuge, zwei Monteure über einem Plan

Was nicht stimmt, machen wir richtig

Zeigt sich nach der Übergabe ein Mangel, beheben wir ihn auf unsere Kosten. Kommt ein Wunsch dazu, der nicht im Auftrag stand, finden wir auch dafür eine Lösung.

Elektromeister von Dechmann Elektrotechnik in Arbeitskleidung des Betriebs

Das Team

Mit wem Sie zusammenarbeiten.

Hinter unserer Arbeit steht ein 6-köpfiges Team aus Hilden. Die Erfahrung aus deutschlandweiten Filialprojekten bringen wir dorthin, wo wir zu Hause sind: in Wohnhäuser und Wohnanlagen genauso wie in die Betriebe der Nachbarschaft.

Dabei arbeiten Sie von Anfang an mit den Menschen zusammen, die bei Ihnen zu Hause oder im Betrieb tatsächlich arbeiten. Persönlich, direkt und mit kurzen Wegen.

  • Zertifizierter Meisterbetrieb
  • Rund 200 Objekte
  • Eingespieltes Team

Nachweise

Woran Sie den Meisterbetrieb erkennen.

Ein großer Teil der Elektroinstallation bleibt später unsichtbar. Deshalb sind nachvollziehbare Qualifikationen, Eintragungen und Zertifizierungen ein wichtiger Hinweis darauf, wie fachgerecht ein Betrieb arbeitet.

  • Signet der Handwerkskammer Düsseldorf

    Elektro-Meisterbetrieb

    Eingetragen in der Handwerksrolle der Handwerkskammer Düsseldorf

  • E-Marke der Elektro-Innung

    Elektro-Innung

    Mitgliedsbetrieb der Kreishandwerkerschaft Mettmann

  • E-CHECK

    Berechtigter Fachbetrieb

Projekterfahrung

Erfahrung aus großen Projekten. Auch für Ihr Zuhause.

Angebotsanfrage

Zeigen Sie uns Ihre Verteilung.

Schicken Sie uns ein Foto vom Sicherungskasten. Wir sagen Ihnen, was sinnvoll ist.

  • Meisterbetrieb aus Hilden
  • Unterlagen für den Netzbetreiber inklusive
  • Messprotokoll zur Übergabe

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zum Austausch.

Was kostet es, den Sicherungskasten zu erneuern?

Die drei großen Treiber sind die Zahl der Stromkreise, der Zustand der alten Anlage und die Frage, ob der Zählerschrank mitgemacht wird. Bleibt es bei der Verteilung, ist der Aufwand meist überschaubarer. Kommen ein neuer Zählerplatz oder zusätzliche Stromkreise dazu, steigt der Umfang entsprechend. Wenn Sie uns Baujahr und Anzahl der Sicherungen nennen, können wir den Aufwand oft schon vorab grob einschätzen. Das verbindliche Angebot erhalten Sie nach der Besichtigung vor Ort.

Was kostet es, den Zählerschrank zu erneuern?

Beim Zählerschrank, oft auch Zählerkasten genannt, hängen die Kosten vor allem von Größe und Aufbau, der Anzahl der Zählerplätze und dem Umfang der Arbeiten ab. Hinzu kommt die Abstimmung mit dem zuständigen Netzbetreiber, zum Beispiel für Anmeldung, Zählerwechsel und Plombierung. Mehrere Zählerplätze, zusätzliche Verbraucher wie eine Wärmepumpe oder spätere Erweiterungen erhöhen den Aufwand entsprechend. Nach der Besichtigung Ihrer Anlage erhalten Sie ein nachvollziehbares Angebot mit den einzelnen Positionen für Schrank, Montage und notwendige Zusatzarbeiten.

Wann muss ein Sicherungskasten erneuert werden?

Eine allgemeine Austauschpflicht allein wegen des Alters gibt es nicht. Entscheidend ist, ob die vorhandene Verteilung noch sicher betrieben werden kann und für die geplanten Änderungen geeignet ist. Relevant wird eine Modernisierung häufig bei zusätzlichen Stromkreisen, höherer Anschlussleistung, einer Wallbox oder Wärmepumpe. Auch fehlender FI-Schutz, alte Schraubsicherungen, überlastete Bauteile oder auffällige Erwärmung sind klare Gründe, den Sicherungskasten prüfen und gegebenenfalls erneuern zu lassen.

Wer darf einen Sicherungskasten einbauen?

Arbeiten am Sicherungskasten und an der elektrischen Verteilung gehören in die Hände eines Elektrofachbetriebs. Im Bereich des Zählerplatzes gelten zusätzlich die Vorgaben des zuständigen Netzbetreibers. Den Sicherungskasten selbst zu tauschen ist deshalb keine Arbeit für Privatpersonen. Was Sie vorab tun können: den Zugang zur Verteilung freihalten und uns ein Foto schicken. So können wir den Zustand meist schon vor dem Termin besser einschätzen.

Wie lange dauert der Austausch, und ist der Strom weg?

Für den Austausch eines Sicherungskastens planen wir in der Regel etwa einen Arbeitstag ein. Wird zusätzlich der Zählerschrank erneuert, kann der Aufwand entsprechend größer sein. Während der Arbeiten muss die Anlage zeitweise spannungsfrei geschaltet werden. Wie lange der Strom tatsächlich ausfällt, hängt vom Umfang der Arbeiten ab. Ist für den Zählerwechsel zusätzlich der Netzbetreiber erforderlich, stimmen wir den Termin vorab mit ab. Den geplanten Ablauf und die voraussichtliche Dauer besprechen wir mit Ihnen, bevor die Arbeiten beginnen.

Gibt es eine Förderung für den neuen Sicherungskasten?

Ein eigenes Förderprogramm nur für den Austausch von Sicherungskasten oder Zählerschrank gibt es in der Regel nicht. Es gibt aber zwei mögliche Wege. Handwerkerleistungen im eigenen Haushalt können steuerlich berücksichtigt werden. Dabei lassen sich 20 Prozent der begünstigten Arbeitskosten, maximal 1.200 Euro pro Jahr, von der Einkommensteuer abziehen; Voraussetzung sind eine Rechnung und die Zahlung per Überweisung. Auf Wunsch weisen wir die Arbeitskosten im Angebot und auf der Rechnung getrennt aus. Wird der Austausch im Zusammenhang mit einer geförderten Maßnahme notwendig, zum Beispiel beim Einbau einer Wärmepumpe, können die erforderlichen Elektroarbeiten je nach Förderprogramm als Umfeldmaßnahme berücksichtigt werden. Ob das möglich ist, sollte bereits bei der Antragstellung geprüft werden, da sich steuerliche Förderung und öffentliche Förderung nicht in jedem Fall kombinieren lassen.

Brauche ich für Wallbox oder Wärmepumpe einen neuen Zählerschrank?

Nicht immer, aber häufig. Wallbox und Wärmepumpe benötigen eigene abgesicherte Stromkreise und können zusätzliche Anforderungen an Anschlussleistung, Zählerplatz sowie Mess- und Steuertechnik stellen. Seit 2024 gelten für neue steuerbare Verbrauchseinrichtungen außerdem die Vorgaben nach § 14a EnWG. Gerade bei älteren Zählerschränken fehlt dafür oft der notwendige Platz oder die technische Vorbereitung. Wir prüfen deshalb am besten vor der Anschaffung, ob der vorhandene Zählerschrank ausreicht, erweitert werden kann oder erneuert werden sollte.

Muss ich den Zählerschrank für den neuen Stromzähler umbauen?

Nicht automatisch. Ob der vorhandene Zählerschrank für einen neuen digitalen Stromzähler geeignet ist, hängt vom Alter und Aufbau des Zählerplatzes sowie von den Vorgaben des zuständigen Netzbetreibers ab. Bei älteren Zählertafeln oder fehlenden technischen Voraussetzungen kann eine Anpassung oder Erneuerung notwendig werden. Den eigentlichen Zählerwechsel übernimmt der Messstellenbetreiber, der Zählerschrank selbst gehört zur elektrischen Anlage des Gebäudes. Schicken Sie uns am besten ein Foto des Zählerplatzes. Damit können wir häufig schon vorab einschätzen, ob eine Anpassung wahrscheinlich erforderlich ist.