Dechmann Elektrotechnik

Strukturierte Verkabelung

Netzwerk- und EDV-Verkabelung.

Wir planen und installieren strukturierte Netzwerkverkabelung für Büros, Gewerbeflächen und technische Räume. Als Elektro-Meisterbetrieb aus Hilden übernehmen wir Leitungswege, Datendosen, Patchfelder und Messung der einzelnen Strecken, abgestimmt mit der Elektroinstallation. Im Großraum Düsseldorf ebenso wie bei Ausbauprojekten deutschlandweit.

Technikgeschoss eines Bürogebäudes im Schnitt: Kupfertrasse an der Wand, eine Reihe Netzwerkschränke und ein Monteur, der am offenen Schrank rangiert

Der Umfang

Netzwerkkabel und Netzwerkdosen anschließen lassen.

Bei einer professionellen Netzwerkverkabelung geht es nicht nur um die Datendose an der Wand. Die komplette Strecke vom Verteilerschrank bis zum Anschluss im Raum planen und installieren wir. Dazu gehören Patchpanel, Kabelwege, Netzwerkdosen und die fachgerechte Messung jeder einzelnen Leitung. So ist am Ende nachvollziehbar, ob die Verkabelung technisch sauber ausgeführt wurde und zuverlässig funktioniert.

Kupfertrasse an der Gebäudewand, die gebündelt über eine Kabelpritsche in das Technikgeschoss läuft, daneben die Reihe der Netzwerkschränke

Struktur und Kabelwege

Strukturierte Verkabelung: vom Verteiler bis in jeden Raum.

Eine strukturierte Netzwerkverkabelung verbindet Verteiler, Geschosse und einzelne Räume in einem klar aufgebauten System. Innerhalb einer Etage führen die Leitungen sternförmig vom Etagenverteiler zu den einzelnen Netzwerkdosen. Jede Strecke wird separat verlegt, beschriftet und anschließend gemessen.

Für die Planung und Ausführung orientieren wir uns unter anderem an DIN EN 50173 für strukturierte Gebäudeverkabelung und DIN EN 50174 für die fachgerechte Installation. So werden Netzstruktur, Leitungswege und Anschlusspunkte von Anfang an sauber aufeinander abgestimmt.

Die Kabelwege planen wir gemeinsam mit der Elektroinstallation, damit Trassen, Durchbrüche und Technikräume sinnvoll genutzt werden. Zwischen Gebäuden und über größere Distanzen kommt je nach Anforderung Glasfaser zum Einsatz, innerhalb der Etagen häufig Kupferverkabelung. Im Bestand prüfen wir zuerst vorhandene Schächte, Kanäle und Leerrohre, bevor neue Leitungswege geschaffen werden.

  • Standort-, Gebäude- und Etagenverteiler nach DIN EN 50173
  • Kabelwege über Kanäle, Zwischendecken und Schächte
  • Netzwerkdosen auf oder unter Putz nach Raumplanung
  • Leitungen einziehen, anschließen, beschriften und messen
Offener Netzwerkschrank mit rangierten Patchkabeln, daneben geschlossene Schränke einer Reihe, ein Monteur legt eine Verbindung auf

Technikraum und Verteiler

Der Schrank, in dem alles zusammenläuft.

Im Technik- oder Serverraum laufen die Netzwerkleitungen zentral im Netzwerkschrank zusammen. Wir planen die Position so, dass Kabelzuführung, Belüftung und Zugänglichkeit passen, montieren die Patchfelder und legen die Leitungen sauber auf.

Jede Netzwerkdose wird eindeutig beschriftet und dem passenden Port im Patchpanel zugeordnet. So bleibt die Verkabelung auch später nachvollziehbar und lässt sich bei Erweiterungen oder Störungen schnell zuordnen.

Switches, Access Points und weitere Netzwerkkomponenten montieren und schließen wir auf Wunsch an. Die Konfiguration von Netzwerk, Firewall und aktiver IT-Technik übernimmt in der Regel Ihre IT. Die Schnittstellen stimmen wir vorab gemeinsam ab.

  • 19-Zoll-Netzwerkschränke passend zu Kabelzuführung und Belüftung
  • Patchpanel montieren, Leitungen auflegen, beschriften und rangieren
  • Kupfer- und Glasfaserverkabelung im Technik- oder Serverraum
  • Access Points und Kameras über PoE mit Strom und Daten versorgen

Gebäudetypen

Netzwerk­verkabelung für Büro, Filiale und Bestand.

Wie eine Netzwerkverkabelung im Unternehmen aussieht, richtet sich immer nach der Nutzung der Räume, der vorhandenen Infrastruktur und dem späteren Bedarf. Deshalb planen wir Anzahl und Position der Anschlüsse nicht nach Schema, sondern passend zum jeweiligen Objekt.

  • Büroetage

    Arbeitsplätze, Drucker, Besprechungsräume und Access Points benötigen jeweils passende Netzwerkanschlüsse. Wir planen die Verteilung so, dass die aktuelle Belegung funktioniert und sinnvolle Reserven für spätere Änderungen vorhanden sind.

  • Filiale und Verkaufsraum

    Kasse, Warenwirtschaft, Waage, Werbedisplays und Kameratechnik werden gezielt in die Netzwerkstruktur eingebunden. Die einzelnen Bereiche führen wir sauber zum Verteiler und trennen sie dort, wo es technisch sinnvoll ist.

  • Rohbau und Neubau

    Im Rohbau lassen sich Leitungswege besonders effizient vorbereiten. Wir verlegen Leerrohre und Trassen gemeinsam mit der Elektroinstallation und berücksichtigen dabei auch Reserven für spätere Anschlüsse und Erweiterungen.

  • Bestand ohne Leerrohre

    Sind vorhandene Leerrohre belegt oder gar nicht vorhanden, nutzen wir je nach Gebäude alternative Leitungswege über Brüstungs- und Sockelkanäle, Zwischendecken oder Steigeschächte. Erforderliche Wand- und Deckendurchführungen werden anschließend fachgerecht wieder verschlossen.

Systeme und Übergabe

Was wir verbauen und was Sie bekommen.

Bei einer Netzwerkinstallation entscheidet nicht nur die Verlegung, sondern auch die Auswahl der Komponenten. Deshalb führen wir im Angebot transparent auf, welche Bauteile eingesetzt werden und welche Dokumentation Sie am Ende erhalten.

Kupfer, Cat 6A
Für die Verbindung vom Etagenverteiler bis in die Räume setzen wir je nach Anforderung auf Cat-6A-Verkabelung. Sie ist für hohe Datenraten ausgelegt und bietet eine gute Grundlage für langfristig nutzbare Netzwerkanschlüsse.
Glasfaser
Für längere Strecken im Primär- und Sekundärbereich kommt Glasfaser zum Einsatz. Sie eignet sich besonders für größere Distanzen und ist unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen. Zwischen Gebäuden bietet sie zusätzlich den Vorteil einer galvanischen Trennung.
Verteilerschrank
Je nach Umfang der Installation setzen wir 19-Zoll-Wand- oder Standschränke ein. Die Größe richtet sich nach der Anzahl der Ports und dem benötigten Platz für Patchfelder, aktive Technik und spätere Erweiterungen.
Patchpanel und Rangierung
Jede Strecke endet auf einem eindeutig beschrifteten Port. So lassen sich Anschlüsse im Netzwerkschrank sauber zuordnen, umpatchen und bei Störungen schnell nachvollziehen.
Access Points
Für WLAN planen wir die Positionen der Access Points anhand des Grundrisses und der Nutzung der Räume. Die Versorgung kann per PoE über dasselbe Datenkabel erfolgen, sodass kein zusätzlicher Stromanschluss am Montagepunkt erforderlich ist.
Messung und Protokoll
Nach der Installation messen wir die einzelnen Strecken und dokumentieren die Ergebnisse. Auf Wunsch erhalten Sie zusätzlich Portlisten und Bestandsunterlagen, damit die Verkabelung auch später eindeutig nachvollziehbar bleibt.

Fünf Schritte

Unser Vorgehen

So wissen Sie immer, was als Nächstes passiert.

  1. Beratung und Planung

  2. Angebot und Kosten

  3. Fachgerechte Installation

  4. Prüfung und Übergabe

  5. E-Check und DGUV V3

Unsere Versprechen an Sie

  • Ausführung durch den Meisterbetrieb

    Wir arbeiten nach den anerkannten Regeln der Technik und prüfen die ausgeführten Anlagen vor der Übergabe.

  • Termine nach Bauzeitenplan

    Wir stimmen unsere Arbeiten mit Bauleitung und beteiligten Gewerken ab und richten uns nach dem Ablauf des Gesamtprojekts.

  • Saubere Dokumentation

    Messprotokolle, Prüfberichte und die vereinbarten Bestandsunterlagen stellen wir zur Abnahme bereit.

  • Ein fester Ansprechpartner

    Bei größeren Projekten haben Sie mit Martin Dechmann oder dem zuständigen Bauleiter einen festen Ansprechpartner, der die Arbeiten kennt und Entscheidungen mit Ihnen abstimmt.

Isometrisches Modell des Betriebshofs: Halle mit Werkbank und Schaltanlage, zwei Servicefahrzeuge, zwei Monteure über einem Plan

Wenn etwas nicht passt, kümmern wir uns darum

Zeigt sich nach der Übergabe ein Mangel, beheben wir ihn selbstverständlich. Kommt während der Arbeiten etwas hinzu oder ändert sich der Umfang, sprechen wir die Auswirkungen auf Termin und Kosten vorher mit Ihnen ab.

Elektromeister von Dechmann Elektrotechnik in Arbeitskleidung des Betriebs

Das Team

Mit wem Sie zusammenarbeiten.

Hinter unseren Projekten steht ein 6-köpfiges Team aus Hilden. Gemeinsam bauen wir Filialen deutschlandweit aus, ebenso wie Gewerbeflächen direkt vor unserer Haustür.

Dabei arbeiten Sie von Anfang an mit den Menschen zusammen, die Ihr Projekt auch tatsächlich umsetzen. Persönlich, direkt und mit kurzen Wegen.

  • Zertifizierter Meisterbetrieb
  • Rund 200 Objekte
  • Eingespieltes Team

Nachweise

Womit wir die Arbeit belegen.

Ein großer Teil der Elektroinstallation bleibt später unsichtbar. Deshalb sind nachvollziehbare Qualifikationen, Eintragungen und Zertifizierungen ein wichtiger Hinweis darauf, wie fachgerecht ein Betrieb arbeitet.

  • Signet der Handwerkskammer Düsseldorf

    Elektro-Meisterbetrieb

    Eingetragen in der Handwerksrolle der Handwerkskammer Düsseldorf

  • E-Marke der Elektro-Innung

    Elektro-Innung

    Mitgliedsbetrieb der Kreishandwerkerschaft Mettmann

  • E-CHECK

    Berechtigter Fachbetrieb

Projekte

Datennetze in Gebäuden dieser Marken.

Anfrage

Vom Grundriss zum Angebot.

Am schnellsten geht es mit dem Grundriss und der Zahl der Anschlüsse je Raum. Schreiben Sie dazu, ob es ein Rohbau oder ein Bestandsgebäude ist.

Kurz beantwortet

Fragen zur EDV-Verkabelung.

Was ist eine EDV-Verkabelung?

Eine EDV-Verkabelung ist die feste Datenverkabelung eines Gebäudes. Dazu gehören Netzwerkkabel, Verteiler, Patchfelder und Datendosen. Die Begriffe IT-Verkabelung und Netzwerkverkabelung werden im Alltag meist für dasselbe verwendet. Wird das Netz als strukturierte Netzwerkverkabelung nach DIN EN 50173 aufgebaut, spricht man von strukturierter Verkabelung. Der Vorteil: Die Verkabelung bleibt unabhängig von einzelnen Geräten und kann langfristig für unterschiedliche Netzwerkkomponenten genutzt werden.

Was ist eine strukturierte Verkabelung?

Eine strukturierte Verkabelung ist ein einheitlich aufgebautes Datennetz für ein Gebäude. Nach DIN EN 50173 wird es in Primär-, Sekundär- und Tertiärbereich gegliedert und so geplant, dass Anschlüsse flexibel genutzt und später leichter angepasst werden können. Der Vorteil zeigt sich zum Beispiel bei Umzügen oder neuen Arbeitsplätzen: Häufig reicht es, die Verbindung im Verteiler neu zuzuordnen, statt zusätzliche Leitungen durch das Gebäude zu verlegen.

Was gehört alles zur Netzwerktechnik?

Zur Netzwerktechnik gehören sowohl passive als auch aktive Komponenten. Zur passiven Netzwerktechnik zählen unter anderem Netzwerkkabel, Datendosen, Patchpanel und Verteilerschränke. Zur aktiven Netzwerktechnik gehören zum Beispiel Switches, Router, Firewalls und Access Points. Wir übernehmen die passive Netzwerkverkabelung und montieren auf Wunsch auch die aktiven Komponenten. Die Konfiguration übernimmt anschließend Ihre IT oder Ihr Systemhaus. Dafür stellen wir Portlisten, Messprotokolle und die relevanten Unterlagen zur Verkabelung bereit.

Cat 6A oder Cat 7?

Für die meisten Büro- und Gewerbenetze setzen wir auf Cat 6A. Damit sind Übertragungsraten bis 10 Gigabit über die üblichen Strecken im Gebäude möglich. Cat-7-Kabel kann zwar verlegt werden, an klassischen RJ45-Netzwerkdosen entsteht daraus in der Praxis jedoch keine vollständige Cat-7-Strecke. Entscheidend ist immer die gesamte Verbindung aus Kabel, Dose, Patchpanel und Steckverbindern. Wenn Cat 7 in einer Ausschreibung gefordert ist, klären wir deshalb vorab, welche Übertragungsklasse und welche Komponenten tatsächlich gemeint sind.

Wer darf Netzwerkkabel verlegen?

Netzwerkkabel führen keine Netzspannung und können grundsätzlich auch ohne Elektrofachkraft verlegt werden. Entscheidend ist aber, dass die Verkabelung fachgerecht geplant, ausgeführt und gemessen wird. Dazu gehören unter anderem ausreichende Abstände zu Stromleitungen, eingehaltene Biegeradien, saubere Anschlüsse an Datendosen und Patchpanel sowie die abschließende Messung jeder Strecke. Erst das Messprotokoll zeigt, ob die Verkabelung die geplante Übertragungsklasse tatsächlich erreicht. Ein Netzwerktechniker oder Elektrofachbetrieb übernimmt deshalb nicht nur die Verlegung, sondern liefert auch die technische Dokumentation dazu.

Was kostet eine Netzwerkverkabelung?

Die Kosten einer Netzwerkverkabelung hängen vor allem von der Anzahl der Anschlüsse, den Leitungslängen, der Zugänglichkeit der Kabelwege und dem Zustand des Gebäudes ab. Eine Installation im Rohbau lässt sich in der Regel einfacher umsetzen als eine nachträgliche Verkabelung im fertigen Bestand. Im Angebot führen wir Material und Montage nachvollziehbar auf. Für eine erste Kosteneinschätzung reichen bei Büroflächen häufig ein Grundriss und die geplante Belegung. Das verbindliche Angebot erstellen wir anschließend auf Basis der tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort.

Lässt sich eine Verkabelung nachrüsten?

Ja, eine LAN- oder Netzwerkverkabelung lässt sich in den meisten Gebäuden nachrüsten. Entscheidend ist, welche Leitungswege vorhanden sind und wie sichtbar die Installation später sein darf. Sind freie Leerrohre vorhanden, können die Netzwerkkabel meist verdeckt eingezogen werden. Alternativ nutzen wir je nach Gebäude Brüstungs- oder Kabelkanäle, Zwischendecken oder vorhandene Schächte. Vor dem Angebot prüfen wir vor Ort, welche Lösung technisch sinnvoll ist und ob sich Stemmarbeiten vermeiden lassen.

Machen Sie auch die Elektroinstallation dazu?

Ja. Die Elektroinstallation übernehmen wir bei vielen Projekten direkt mit. Strom- und Netzwerkverkabelung lassen sich dadurch gemeinsam planen und aufeinander abstimmen. Für Sie bedeutet das weniger Schnittstellen, weniger Abstimmungsaufwand und einen zentralen Ansprechpartner für beide Bereiche. Auch bei Änderungen oder Störungen ist klar, wer zuständig ist und wie die Arbeiten zusammengehören.