Dechmann Elektrotechnik

Photovoltaik & Speicher

Photovoltaik in Hilden.

Als Elektro-Meisterbetrieb planen wir die Photovoltaikanlage für Ihr Dach, bauen sie mit Batteriespeicher auf und schließen sie an Ihr Hausnetz an. Von Hilden aus arbeiten wir im Kreis Mettmann und im Großraum Düsseldorf und bereiten die Unterlagen für Netzbetreiber und Marktstammdatenregister vor.

Isometrisches Modell eines Einfamilienhauses mit Photovoltaikmodulen auf dem Dach, Batteriespeicher an der Kellerwand und Wallbox in der Garage

Das Wichtigste

Was der Elektriker an der PV-Anlage übernimmt.

Als Elektriker übernehmen wir den elektrischen Teil der Photovoltaikanlage: von der Verkabelung über Wechselrichter und Batteriespeicher bis zu den Arbeiten am Zählerschrank und der Messung vor der Inbetriebnahme. Die Montage der PV-Module stimmen wir bei Bedarf mit einem Partner ab. Auch die erforderlichen Unterlagen für den Netzbetreiber und die Anmeldung bereiten wir im Rahmen des Projekts mit vor.

Isometrisches Modell eines Zählerschranks mit eigenem Stromkreis für den Wechselrichter, Zweirichtungszähler und freiem Feld für das Messsystem

Anlage & Anschluss

PV-Anlage anschließen: was zwischen Dach und Zähler liegt.

Die Solarmodule erzeugen Gleichstrom, der Wechselrichter macht daraus den Wechselstrom für Haus und Stromnetz. Wir übernehmen die elektrische Verkabelung der PV-Anlage, führen die Leitungen vom Dach zum Wechselrichter und berücksichtigen dabei die erforderlichen Schutz- und Trenneinrichtungen.

Im Zählerschrank erhält die Photovoltaikanlage einen eigenen abgesicherten Stromkreis. Welche Schutztechnik erforderlich ist, richtet sich nach Anlage, Wechselrichter und den technischen Vorgaben. Auch den Zählerplatz prüfen wir darauf, ob er für Zweirichtungszähler, Mess- und gegebenenfalls Steuertechnik geeignet ist. Muss der Zählerschrank dafür angepasst oder erneuert werden, klären wir das vor der Installation.

Vor der Inbetriebnahme messen und prüfen wir die neu installierten Stromkreise und dokumentieren die Ergebnisse. Die Montage der PV-Module stimmen wir bei Bedarf gemeinsam mit unserem Partner ab, damit Dachmontage und Elektroinstallation sauber zusammenpassen.

  • Elektrische Verkabelung der Solarmodule bis zum Wechselrichter
  • Überspannungs- und Trenneinrichtungen passend zur PV-Anlage
  • Wechselrichter und Batteriespeicher elektrisch anschließen
  • Eigener Stromkreis mit passender Absicherung und Fehlerstromschutz
  • Zählerplatz für Zweirichtungszähler und erforderliche Messtechnik vorbereiten
  • Messung und Dokumentation vor der Inbetriebnahme
Isometrisches Modell eines Hauswirtschaftsraums mit Wechselrichter und Batteriespeicher an der Wand, daneben eine Garage mit Wallbox und ladendem Elektroauto

Speicher & Eigenverbrauch

Batteriespeicher und Wallbox: Solarstrom selbst nutzen.

Ein Batteriespeicher macht den Solarstrom auch dann nutzbar, wenn die PV-Anlage gerade wenig oder nichts produziert. Wie groß der Speicher sinnvollerweise sein sollte, hängt vom Stromverbrauch, der Größe der Photovoltaikanlage und davon ab, wann im Haushalt besonders viel Energie benötigt wird.

In Verbindung mit einem Energiemanagement lassen sich PV-Anlage, Batteriespeicher und Wallbox aufeinander abstimmen. Beim Überschussladen wird das E-Auto bevorzugt dann geladen, wenn mehr Solarstrom erzeugt wird, als das Haus gerade verbraucht. Voraussetzung ist, dass die eingesetzten Komponenten technisch miteinander kommunizieren können.

Auch ein Batteriespeicher lässt sich bei vielen bestehenden PV-Anlagen später nachrüsten. Ob dafür der vorhandene Wechselrichter genutzt werden kann oder zusätzliche Technik benötigt wird, prüfen wir anhand der bestehenden Anlage.

  • Batteriespeicher passend zu PV-Anlage und Stromverbrauch
  • Energiemanagement für PV-Anlage, Speicher und Wallbox
  • PV-Überschussladen für das E-Auto
  • Batteriespeicher an bestehender Photovoltaikanlage nachrüsten
Isometrisches Modell eines Elektrikers, der am Wechselrichter einer Photovoltaikanlage misst, mit Messgerät und Protokoll

Anmeldung & Abnahme

Anmeldung, Register und Abnahme: was nach der Montage kommt.

Zu einer Photovoltaikanlage gehört mehr als die Montage auf dem Dach. Vor dem Netzanschluss bereiten wir die erforderlichen Unterlagen für den Netzbetreiber vor und stimmen die technischen Angaben zur Anlage ab. Dazu gehören unter anderem Daten zu Modulen, Wechselrichter, Speicher und Zählerplatz.

Nach der Inbetriebnahme muss die PV-Anlage innerhalb eines Monats im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registriert werden. Ein Batteriespeicher wird dort ebenfalls als eigene Einheit erfasst. Die notwendigen Anlagendaten stellen wir Ihnen dafür übersichtlich zusammen.

Vor der Übergabe prüfen und messen wir die elektrische Installation und dokumentieren die Ergebnisse. Ist ein neuer oder angepasster Zähler erforderlich, erfolgt der Zählerwechsel anschließend durch den zuständigen Messstellenbetreiber.

  • Unterlagen für die Anmeldung beim Netzbetreiber
  • Anlagendaten für das Marktstammdatenregister
  • Prüf- und Messprotokoll zur Inbetriebnahme
  • Vorbereitung des Zählerplatzes für den erforderlichen Zähler
  • Abstimmung mit Netz- und Messstellenbetreiber

Anlässe

Vier Anlässe für die eigene PV-Anlage.

Es gibt typische Situationen, in denen sich die Planung einer Photovoltaikanlage besonders gut anbietet. Je nach Ausgangslage unterscheiden sich Aufwand, Technik und die sinnvolle Reihenfolge der Arbeiten.

  • Das Dach wird neu gedeckt

    Wenn ohnehin ein Gerüst steht und das Dach geöffnet wird, lassen sich Unterkonstruktion, Leitungswege und Dachdurchführungen direkt mitplanen. Wir stimmen die Elektroinstallation mit dem Dachdecker ab und führen die Leitungen bis zum Zählerschrank.

  • Das E-Auto lädt zu Hause

    Wer regelmäßig zu Hause lädt, kann Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Wallbox aufeinander abstimmen. So lässt sich eigener Solarstrom gezielt für das Fahrzeug nutzen und je nach System auch per Überschussladen steuern.

  • Die Anlage ist da, der Speicher fehlt

    Viele bestehende PV-Anlagen lassen sich später um einen Batteriespeicher erweitern. Ob der vorhandene Wechselrichter weiter genutzt werden kann oder zusätzliche Technik erforderlich ist, prüfen wir anhand der bestehenden Anlage.

  • Die Module sind schon gekauft

    Auch bei bereits gekauften Modulen und Wechselrichtern übernehmen wir den elektrischen Anschluss, sofern die Komponenten technisch zusammenpassen. Dazu gehören die Arbeiten am Zählerschrank, die erforderlichen Messungen und die Unterlagen für den Netzbetreiber.

Kosten & Rahmen

Wo die Kosten entstehen.

Solaranlagen in Hilden werden von Solaranbietern meist als Paket verkauft; beim Elektriker sehen Sie die Posten einzeln. Die Kosten hängen vor allem von Anlagengröße, Leitungsweg, Zählerschrank und gewünschter Zusatztechnik ab. Die folgenden fünf Punkte machen in der Praxis den größten Unterschied.

Module und Wechselrichter
Die Zahl der Module richtet sich nach Dachfläche, Ausrichtung und gewünschter Anlagengröße. Der Wechselrichter muss zur Leistung der Module und gegebenenfalls zum Batteriespeicher passen.
Der Weg vom Dach zum Zählerschrank
Wie weit Wechselrichter und Zählerschrank auseinanderliegen und wie die Leitungen durch das Gebäude geführt werden können, beeinflusst den Montageaufwand deutlich. Kurze, gut zugängliche Wege sind einfacher umzusetzen als aufwendige Leitungsführungen durch mehrere Geschosse.
Zustand des Zählerschranks
Der vorhandene Zählerplatz muss für die Photovoltaikanlage und die notwendige Mess- und Steuertechnik geeignet sein. Wir prüfen vorab, ob eine Anpassung ausreicht oder der Zählerschrank erneuert werden muss.
Speicher und Wallbox
Ein Batteriespeicher und eine Wallbox erhöhen den Umfang der Anlage, können aber direkt auf die Photovoltaik abgestimmt werden. Für die Wallbox planen wir den eigenen Stromkreis und die erforderlichen Schritte beim Netzbetreiber mit ein.
Umsatzsteuer und Einspeisevergütung
Für begünstigte Photovoltaikanlagen gilt unter den gesetzlichen Voraussetzungen der Nullsteuersatz. Für eingespeisten Solarstrom erhalten Sie außerdem die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme geltende Einspeisevergütung.

Fünf Schritte

Unser Vorgehen

So wissen Sie immer, was als Nächstes passiert.

  1. Beratung und Planung

  2. Angebot und Kosten

  3. Fachgerechte Installation

  4. Prüfung und Übergabe

  5. E-Check und DGUV V3

Unsere Versprechen an Sie

  • Ausführung vom Meisterbetrieb

    Wir arbeiten nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik und messen jede Anlage vor der Übergabe.

  • Nachvollziehbare Kosten

    Sie wissen vor dem ersten Handgriff, was die Arbeiten kosten.

  • Flexible Termine

    Wir richten uns ganz nach Ihren Wünschen.

  • Saubere Baustelle

    Wir schützen den Arbeitsbereich sorgfältig und verschließen entstandene Schlitze nach Abschluss der Elektroarbeiten wieder.

Isometrisches Modell des Betriebshofs: Halle mit Werkbank und Schaltanlage, zwei Servicefahrzeuge, zwei Monteure über einem Plan

Was nicht stimmt, machen wir richtig

Zeigt sich nach der Übergabe ein Mangel, beheben wir ihn auf unsere Kosten. Kommt ein Wunsch dazu, der nicht im Auftrag stand, finden wir auch dafür eine Lösung.

Elektromeister von Dechmann Elektrotechnik in Arbeitskleidung des Betriebs

Das Team

Mit wem Sie zusammenarbeiten.

Hinter unserer Arbeit steht ein 6-köpfiges Team aus Hilden. Die Erfahrung aus deutschlandweiten Filialprojekten bringen wir dorthin, wo wir zu Hause sind: in Wohnhäuser und Wohnanlagen genauso wie in die Betriebe der Nachbarschaft.

Dabei arbeiten Sie von Anfang an mit den Menschen zusammen, die bei Ihnen zu Hause oder im Betrieb tatsächlich arbeiten. Persönlich, direkt und mit kurzen Wegen.

  • Zertifizierter Meisterbetrieb
  • Rund 200 Objekte
  • Eingespieltes Team

Nachweise

Woran Sie den Fachbetrieb erkennen.

Ein großer Teil der Elektroinstallation bleibt später unsichtbar. Deshalb sind nachvollziehbare Qualifikationen, Eintragungen und Zertifizierungen ein wichtiger Hinweis darauf, wie fachgerecht ein Betrieb arbeitet.

  • Signet der Handwerkskammer Düsseldorf

    Elektro-Meisterbetrieb

    Eingetragen in der Handwerksrolle der Handwerkskammer Düsseldorf

  • E-Marke der Elektro-Innung

    Elektro-Innung

    Mitgliedsbetrieb der Kreishandwerkerschaft Mettmann

  • E-CHECK

    Berechtigter Fachbetrieb

Projekterfahrung

Erfahrung aus großen Projekten. Auch für Ihr Zuhause.

Photovoltaik-Anfrage

Photovoltaik für Ihr Haus.

Schicken Sie uns Dachfläche, Jahresverbrauch und ein Foto vom Zählerschrank. Wir prüfen, welche Anlagengröße sinnvoll ist.

  • Elektro-Meisterbetrieb aus Hilden
  • Speicher und Wallbox gleich mitgeplant
  • Messprotokoll zur Inbetriebnahme

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zu Photovoltaik, Speicher und Anmeldung.

Was kostet es, eine PV-Anlage vom Elektriker anschließen zu lassen?

Den Rahmen setzen drei Posten: der Umfang der Anlage, der Leitungsweg bis zum Zählerschrank und der Zustand der vorhandenen Elektroinstallation. Bei einer kompletten PV-Anlage kommen zusätzlich Komponenten wie Wechselrichter, Batteriespeicher und die notwendige Anpassung des Zählerplatzes hinzu. Wenn Sie Module und Wechselrichter bereits gekauft haben, berechnen wir nur die Arbeiten, die für den fachgerechten Anschluss notwendig sind, zum Beispiel Stromkreis, Absicherung, Messung, Inbetriebnahme und Unterlagen für den Netzbetreiber. Mit Angaben zu Dachfläche und Jahresverbrauch sowie einem Foto vom Zählerschrank können wir den Aufwand meist vorab grob einschätzen. Das verbindliche Angebot erstellen wir nach der Besichtigung vor Ort.

Wer darf eine Photovoltaikanlage anschließen?

Den Anschluss einer Photovoltaikanlage an die elektrische Hausanlage und an das öffentliche Netz muss ein qualifizierter Elektrofachbetrieb übernehmen. Für Arbeiten am Zählerplatz und die Anmeldung beim Netzbetreiber gelten zusätzlich dessen technische Vorgaben und Berechtigungen. Auch bei einer selbst gekauften PV-Anlage endet die Eigenleistung deshalb spätestens beim elektrischen Anschluss. Was Sie vorab selbst vorbereiten können: Dachfläche und Ausrichtung notieren, den Zählerschrank fotografieren und den Jahresverbrauch aus der letzten Stromabrechnung bereithalten.

Muss ich meine Photovoltaikanlage anmelden?

Ja. Vor dem Anschluss muss die Photovoltaikanlage beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden, bei einer PV-Anlage in Hilden also bei den Stadtwerken. Nach der Inbetriebnahme muss sie zusätzlich innerhalb eines Monats im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registriert werden; die Registrierung ist gebührenfrei. Ein Batteriespeicher wird dort ebenfalls separat erfasst. Wir bereiten die technischen Unterlagen für den Netzbetreiber vor und stellen Ihnen die notwendigen Anlagendaten für die Registrierung im Marktstammdatenregister zusammen. So sind Anschluss, Anmeldung und Dokumentation von Anfang an sauber vorbereitet.

Brauche ich für die PV-Anlage einen neuen Zählerschrank?

Nicht automatisch. Entscheidend ist, ob der vorhandene Zählerplatz für Zweirichtungszähler, Mess- und gegebenenfalls Steuertechnik geeignet ist und die aktuellen technischen Anforderungen erfüllt. Bei älteren Zählertafeln oder sehr knapp aufgebauten Zählerschränken kann eine Anpassung oder Erneuerung notwendig werden. Wir prüfen den vorhandenen Schrank vor dem Angebot und sagen Ihnen, ob ein Umbau ausreicht oder der Zählerschrank erneuert werden sollte. Wird der Zählerschrank im direkten Zusammenhang mit der Photovoltaikanlage erneuert, kann für diese Arbeiten unter den gesetzlichen Voraussetzungen ebenfalls der Nullsteuersatz gelten.

Kann ich einen Batteriespeicher bei meiner bestehenden PV-Anlage nachrüsten?

Ja, bei vielen bestehenden Photovoltaikanlagen lässt sich ein Batteriespeicher nachrüsten. Je nach vorhandenem Wechselrichter kann der Speicher direkt eingebunden werden oder über einen eigenen Wechselrichter auf der Wechselstromseite arbeiten. Wir prüfen dafür die vorhandene Anlage, den Wechselrichter und die technischen Voraussetzungen vor Ort. Auch der Aufstellort des Speichers spielt eine Rolle, zum Beispiel hinsichtlich Platz, Belüftung und Umgebungstemperatur. Nach der Installation muss der Batteriespeicher zusätzlich im Marktstammdatenregister erfasst werden. Für Lieferung und Einbau kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen der Nullsteuersatz gelten, auch wenn die bestehende PV-Anlage bereits älter ist.

Kann ich mein E-Auto mit dem Strom vom Dach laden?

Ja. Dafür braucht es eine Wallbox mit PV-Überschussladen und ein Energiemanagement, das Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Wallbox aufeinander abstimmt. Das Fahrzeug wird dann bevorzugt mit dem Strom geladen, den das Haus gerade nicht selbst verbraucht. Wie hoch der Anteil des eigenen Solarstroms tatsächlich ist, hängt davon ab, wann das Fahrzeug zu Hause steht und wie viel die PV-Anlage zu diesem Zeitpunkt produziert. Ein Batteriespeicher kann zusätzlich helfen, Solarstrom in die Abendstunden zu verschieben. Wir planen Wallbox und Photovoltaikanlage deshalb so, dass die eingesetzten Komponenten technisch zusammenpassen und das Überschussladen zuverlässig funktioniert.

Was bekomme ich für den Strom, den ich einspeise?

Für eingespeisten Solarstrom erhalten Sie eine gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung. Bei einer Dachanlage bis 10 kW, die zwischen dem 1. August 2026 und dem 31. Januar 2027 in Betrieb geht, beträgt sie bei Überschusseinspeisung 7,70 Cent pro Kilowattstunde. Die Vergütung richtet sich nach dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme und bleibt anschließend für den gesetzlichen Vergütungszeitraum von 20 Jahren maßgeblich. Da selbst verbrauchter Solarstrom in der Regel wertvoller ist als eingespeister Strom, lohnt es sich, den Eigenverbrauch bei der Planung mitzudenken. Batteriespeicher, Wärmepumpe und Wallbox können dabei helfen, einen größeren Teil des erzeugten Stroms selbst zu nutzen. Für bestimmte neue Anlagen gelten außerdem technische Vorgaben zur Begrenzung beziehungsweise Steuerbarkeit der Einspeisung, solange die erforderliche Mess- und Steuertechnik noch nicht vorhanden ist. Welche Regelung Ihre Anlage betrifft, berücksichtigen wir bei Planung und Anmeldung. Stand: September 2026.

Gilt für die Anlage wirklich null Prozent Mehrwertsteuer?

Ja. Seit dem 1. Januar 2023 gilt für begünstigte Photovoltaikanlagen ein Umsatzsteuersatz von 0 Prozent. Dazu gehören neben den Solarmodulen auch wesentliche Komponenten wie Wechselrichter, Batteriespeicher und die Installation. Unter den gesetzlichen Voraussetzungen kann auch die notwendige Erneuerung oder Erweiterung des Zählerschranks mit 0 Prozent abgerechnet werden. Bei Anlagen bis 30 kW greift eine Vereinfachungsregel für die Voraussetzungen des Nullsteuersatzes. Auch größere Anlagen können begünstigt sein, wenn sie auf oder in der Nähe eines entsprechenden Wohngebäudes installiert werden. Die Rechnung läuft dabei auf Ihren Namen, weil Sie die Anlage betreiben.

Muss für Photovoltaik die alte Elektroinstallation erneuert werden?

Nicht automatisch. Für die Photovoltaikanlage müssen vor allem die Bereiche geeignet sein, die direkt betroffen sind, zum Beispiel Zählerplatz, neuer Stromkreis, Absicherung und Überspannungsschutz. Ob darüber hinaus Teile der vorhandenen Elektroinstallation erneuert werden sollten, hängt vom tatsächlichen Zustand der Anlage ab. Alte Leitungen, fehlender FI-Schutz oder eine veraltete Verteilung können ein zusätzlicher Grund für eine Modernisierung sein, müssen aber separat bewertet werden. Nach der Besichtigung sagen wir Ihnen klar, welche Arbeiten für die PV-Anlage erforderlich sind und welche Modernisierungen darüber hinaus sinnvoll wären.